Wichtige Lebensraumstrukturen

Damit eine Zauneidechsenpopulation an einem Standort längerfristig existieren kann, müssen – auf relativ engem Raum – verschiedene Lebensraumstrukturen vorhanden und vernetzt sein:

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Sonnenplätze

Gut besonnte Stellen, die sich schnell  erwärmen. Günstig sind Strukturen, die aus der Vegetation herausragen: Baumstrünke, Wurzelstöcke, Ast- oder Steinhaufen, Holzbeigen und Ähnliches.

  

 

Versteckplätze

Strauchwerk, das dicht über dem Boden schliesst. Altgrasfilz und Krautsäume. Mäuse- und Grillenlöcher. Auch alte Ziegelhaufen, Welleternit- oder Bretterstapel erfüllen diesen Zweck.

3

 

 

Jagdgebiete

Lückige Krautsäume, Altgras, Rohbodenflächen mit Kies, Sand und Schutt oder auch extensiv genutzte Wiesen mit hohem Nahrungsangebot.

4

 

 

 

Winterquartiere

Frostfreie Orte im Erdreich. Meist sind es Bauten von Kleinsäugern,  Wurzelgänge oder andere Hohlräume, etwa unter grossen Steinen oder bei Bauwerken. Auch grosszügig angelegte Stein- oder Asthaufen dienen als Winterquartier.

5

 

 

Eiablageplätze

Sonnen exponierte, vegetationsarme Stellen mit lockerem Untergrund wie Sand oder Laubhumus. Häufig legt sie die Eier auch unter Stein- oder Garten-platten oder in Trockenmauern ab.